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28 Jul to 4 Aug 2012
 

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Blog: Hannah

Tag 7: Der letzte Tag

By Hannah · 05.August.2011

Der Throne Room letzte Nacht war echt stark, oder? Nie zuvor hatte ich bei einer Anbetungszeit geweint und letzte Nacht heulte ich mir fast die Augen aus! Das letzte Jahr war ziemlich hart für mich gewesen. Doch gestern hat mir Gott gezeigt, dass es falsch war ,an ihm zu zweifeln und dass ich statt von ihm weg, besser zu ihm hingerannt wäre. Dass er, trotz all dem Leid und der Schmerzen des vergangenen Jahres, einen Plan für mich hatte und immer bei mir war. Dann kam Debs auf die Bühne und las die folgenden Verse vor: „Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, deren Geist zerschlagen ist.“ (Psalm 34,18) Das sprach mir direkt ins Herz und ich fühlte mich Gott näher, als ich es je zuvor gewesen war.

Der letzte Tag hat meistens eine schöne und eine weniger schöne Seite. Doch für mich war es einer der Besten! Meiner Meinung nach ist sind die Menschen, die man als Service-Team-Mitarbeiter trifft, eines der schönsten Dinge. Letztes Jahr bei TeenStreet habe ich mich super mit Julian, Samuel und Pedro verstanden, mit denen ich die letzten beiden Jahre gemeinsam in der Küche gearbeitet habe. Dort ist Teamwork besonders wichtig, sonst funktioniert die Küche nicht und so entstand eine feste Gemeinschaft unter uns. Dieses Jahr konnten nur Pedro und Samuel teilnehmen, da sich Julian auf seine Prüfungen vorbereiten musste. Trotzdem kam er heute als Besucher. Für mich ist es wahrscheinlich eines der beeindruckendsten Dinge an TeenStreet, dass wir, obwohl wir uns ein Jahr lang nicht gesehen haben,  genau da weiter machen konnten, wo wir aufgehört haben – und wir verstehen uns immer noch so gut wie vor einem Jahr! Innerhalb von drei Jahren haben wir drei Wochen miteinander verbacht und dennoch werden wir wahrscheinlich noch jahrelang Freunde bleiben. Julian sagte: „Wenn das nicht die Handschrift Gottes ist, was dann?“

Ich möchte meine Erfahrungen aus dieser Woche als Zeugnis dafür geben, dass man auch im Service Team auf TeenStreet eine ganze Menge erlebt. Wenn ihr dieses Jahr zum letzten Mal als Teen mit dabei wart, überlegt euch doch, ob ihr nächstes Jahr nicht Teil des Service Teams sein wollt! Ich habe keine einzige Sekunde davon bereut!

TeenStreet ist immer eine ganz besondere Zeit des Jahres. Ich hoffe, es hat euch allen gefallen und ihr habt solche Freundschaften geschlossen, wie ich und ihr konntet die Wunder unseres Gottes erleben. Schätzt was ihr diese Woche gelernt habt und passt auf Euch auf.

Gott segne Euch in diesem kommenden Jahr,

Hannah

Blog: Prisca

Chancen

By Prisca · 05.August.2011

Es ist vorbei! Langsam beginnt backstage der Abbau, die ersten Leute verabschieden sich, Aufbruchsstimmung stellt sich ein. Der Abschied von TeenStreet ist immer schwer, vor allem wenn man nicht einer der ersten ist, der geht. Viele, mit denen ich gesprochen habe, sind total traurig, dass es vorbei ist - wie frühstückt man ohne Tausend andere Menschen um sich herum? Wie sehr werde ich den Throne Room vermissen, meine Net-Gruppe oder mein Team, den Input, die vielen Sprachen und Gesichter, die typische TeenStreet-Atmosphäre!

Aber gerade jetzt in dieser Wehmut gilt es, ein Fazit zu ziehen und zu reflektieren. Was hat Gott mir diese Woche gesagt? Was habe ich über Gott erfahren, über mich, über andere? Was hat mir gefallen und was nicht? Woran muss ich noch arbeiten, welches Feedback habe ich von anderen bekommen? Egal ob du im Serviceteam gearbeitet hast, als Teen oder als Coach hier warst: Es ist wichtig, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. 
Wir können TeenStreet nicht mit nach Hause nehmen und das ist gut so! Aber auf der anderen Seite sollten wir jetzt nicht aufhören, Zeit in Gottes Gegenwart zu verbringen und seine Liebe nach außen zu tragen.
Wir können so dankbar sein für TeenStreet. Wir haben hier die Möglichkeit, unseren Glauben zu vertiefen und neue Freundschaften zu schließen. Wie wäre es, wenn wir das nächste Jahr als Chance sehen. Als Chance dafür, dass wir Jesus nicht nur auf TeenStreet REAL erleben können, sondern auch daheim in unserem gewohnten Umfeld? Dass wir eine Shh-Time in unseren Alltag einbauen können. Dass wir Gott in der Anbetung begegnen können, trotz gewohnter und schwieriger Umgebung.
Ich glaube, wir haben diese Chancen. 

Zu allerletzt noch einen Ausschnitt aus dem Lied „Our God is stronger“, dessen Bridge ich total gut finde: „And if our God is for us, then who could ever stop us; and if our God is with us, then what can stand against?” ( Römer 8,31: „Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?”) 

Blog: Paddy

Tag 7: Das Ende und doch erst der Anfang

By Paddy · 05.August.2011

Hey Leute. Paddy schreibt euch heute zum letzten Mal

TeenStreet geht heute dem Ende zu und um mich herum wird schon langsam alles abgebaut. Eine Woche gefüllt mit Begegnungen, Glauben, Worship und einem REAL.en Gott ist einfach schon zu Ende. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Die Tränen stehen mir schon in den Augen.

Doch der Tag war echt unglaublich. Viele neue Freundschaften wurden noch intensiviert und auch die Beziehung zu Gott sollte nochmal auf einen Höhepunkt gebracht werden. Ich möchte heute mit euch mein größtes Erlebnis teilen und es ist einfach so ein krasser Segen von Gott.

Der Throne Room übertraf heute einfach alles was ich bis jetzt im Worship erlebt habe. Die Begegnungen mit Gott die dort passiert sind waren einfach so intensiv und so spürbar, dass sie mich sehr tief im Herzen berührt haben. Ich möchte euch einfach mal erzählen was dort passiert ist.

Ich stand mit einer Gruppe von ca. 15 Teens zusammen. Der Großteil kam aus Bremen und es waren auch zwei Mädels von den Färöer-Inseln dabei. Wir haben eine sehr krasse Zeit zusammen gehabt. Er war einfach so REAL. vor Ort und hat uns im Herzen berührt. Es war unglaublich zu spüren wie nahe Gott jedem einzelnen von uns war. Gott hat uns gepackt. Er hat uns bewegt, sodass wir alle gemeinsam gebetet haben.

Ich habe auch eine sehr starke Zeit erlebt. Als gesagt wurde, dass wir unser Herz für Gott öffnen sollen, habe ich meine Augen geschlossen und Gott mein ganzes Ich zur Verfügung gestellt. Er sollte zu mir sprechen. Ich öffnete ihm mein Herz vollkommen und ich spürte wie er alle Lasten auf meinem Herzen nahm und es vollkommen rein machte. Und auf einmal war ich so erfüllt von seiner Liebe, seiner Freiheit und seiner Freunde. Gott nahm mich in seine Arme, er half mir aufzustehen und ihm die Ehre zu geben.

Nach dem Throne Room und den intensiven Gebeten füreinander und untereinander waren wir alle total befreit und erfüllt von Gott. Wir waren so mit Freude erfüllt und genossen gemeinsam mit den anderen Leuten auf TeenStreet unseren letzten Abend. Wir tauschten alle unsere Kontakte aus, sodass diese Begegnungen auf TeenStreet kein Ende sind sondern erst der Anfang.

Gott will uns gebrauchen und auf TeenStreet hat er uns erst darauf vorbereitet. TeenStreet ist zwar zu Ende, doch es war erst der Anfang zu einem Leben mit Gott im TeenStreet-Style.

Nach der Nacht kam dann auch schon der Abschied. Einige meiner Freunde sind schon mitten in der Nacht gefahren, weil sie einen weiten Weg vor sich hatten. Doch der Abschied mit den Freunden die noch vor Ort waren, war sehr bewegend und Tränen sind geflossen. Doch in jedem Herzen war eine viel größere Freude, weil wir wussten das Gott uns nächstes Jahr auf TeenStreet wieder zusammen führt.

Ich hoffe, dass DU, lieber Leser/lieber Leserin vielleicht auch nächstes Jahr dabei bist und wir die Ehre haben, uns kennenzulernen. Ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein, weil TeenStreet so viel in meinem Leben verändert hat. Ich bin Gott sehr dankbar für TeenStreet und das ich dabei sein durfte.
Also vielleicht bis nächstes Jahr

Euer Paddy

Blog: Hannah

Tag 5 & 6: Lust auf 'nen Kaffee?

By Hannah · 05.August.2011

Hey Ihr,

Es tut mir leid, dass ich gestern nichts geschrieben habe, es war echt stressig!
Am Morgen sind wir mit den Kids zum OM Global Village gegangen. Das OM Theater-Team hat uns wieder etwas vorgeführt, das alle zum Lachen brachte. Die Kids erfuhren verschiedene Geschichten über die Arbeit von OM.
Für diejenigen, die nicht dort waren, hier ein paar Infos: Es gibt verschiedene Stände, bei denen man sich über weltweite OM-Projekte informieren kann. Wir haben vier davon besucht. Der erste bestand aus Holzkisten, in die man seine Hand strecken musste. In den Kisten befanden sich verschiedene Gegenstände und die Kids mussten herausfinden, um welche Gegenstände es sich handelte. Danach konnten sie dann Fragen stellen, was die Dinge mit der Arbeit von OM zu tun hatten. Am zweiten Stand wurde ihnen von der OM-Arbeit mit benachteiligten Kindern berichtet. Am nächsten Stand konnten die Kids mit ferngesteuerten Booten (symbolisch für die OM-Schiffe Logos Hope usw.) in einem großen Schwimmbecken spielen. Am meisten begeistert waren die Jungs und Mädels aber von der vierten Station. Ich begleitete die Mädchengruppe und sie lauschten ganz gefesselt einer Frau, die von der Situation junger Mädchen in Nordafrika erzählte. Diesen ist es verboten Fragen zu stellen und mitzuentscheiden, wenn es um ihren Glauben oder um ihre Zukunft geht. Die Inbetween-Mädels konnten gar nicht glauben, dass Eltern ihre zwölfjährige Tochter einem reichen Mann als zweite oder dritte Frau verkaufen. Es war wirklich interessant zu sehen, wie sehr diese Information die Mädels bewegte.

Am Nachmittag ging ich mit ein paar anderen aus dem Service-Team in die Stadt. Das Thema gestern war „Outreach“ und nach dem Mittagessen gingen alle Teens in die Stadt und verteilten Rosen und Wasserflaschen, an die Bibelverse geheftet waren. Die Einwohner Offenburgs hatten TeenStreet außerdem gebeten, dabei zu helfen, den Rekord der längsten Kaffeetafel Deutschlands zu brechen. Die Stadt war der Länge nach mit Tischen vollgestellt, an denen Tausende von Menschen zusammensaßen. Es war ein echt beeindruckender Anblick und es hat eine Menge Spaß gemacht, dabei zu sein.

Und als ob das nicht schon genug Aufregung für einen Tag gewesen wäre, nahm unsere TeenStreet-Band, die Outbreakband, am Abend im Throne Room ihr nächstes Album und eine begleitende DVD auf.

Nach alldem klingt der heutige Tag ziemlich langweilig. Ich bitte um Entschuldigung! Heute Morgen waren alle Mitarbeiter relativ erschöpft. Die unglaubliche Energie, die Kinder bereits um 9.00 Uhr in der Früh haben, beeindruckt uns immer wieder aufs Neue. Es ist wirklich faszinierend! Wir gingen mit ihnen eine halbe Stunde in die Mainhall. Danach spielten wir. Die Kids mussten mit ihren Zähnen einen Zahnstocher festhalten und damit Süßigkeiten aufspießen. In einem anderen Spiel mussten sie sich gemeinsam auffädeln, indem sie einen Faden durch ihre T-Shirts zogen. Alle genossen die Spiele sehr, aber wir fanden heraus, dass es eine sehr schlechte Idee ist, den Kids kurz vor der Shh-Zeit Süßigkeiten zu geben. Nach der Shh-Zeit gingen wir mit ihnen in die Art-Zone und sie malten alle Bilder für die RAG-Auktion. Und wir gestalteten ein Banner für die Service-Team-Parade mit den Handabdrücken aller Kids.

Das war nun ein bisschen viel, aber es bringt Euch auf‘s Laufende. Ich werde jetzt gehen und einen der Vorteile für Service-Teamler genießen: das Staff-Café! Ich hoffe ihr geht heute Nachmittag alle in die Stadt, um den Flashmob in Offenburg zu sehen. Außerdem wünsche ich mir, dass ihr alle den morgigen Tag genießen und schätzen könnt – den letzten Tag von TeenStreet 2011!
Bis morgen,
Gottes Segen,
Hannah

Blog: Prisca

Kraft durch Anbetung

By Prisca · 04.August.2011

Gestern war mein freier Tag und ich habe ihn wirklich sehr genossen! Nach REAL: Mainhall und unserer täglichen Fika-Andachtszeit bin ich mit Freunden an den See gegangen. Obwohl es nicht unbedingt sehr warm war, konnten wir trotzdem ein, zwei Stunden entspannen. Wirklich toll war es zu sehen, wie die verschiedenen Outreach-Gruppen zum See strömten und dort gemeinsam beteten.
Dieses Jahr ist TeenStreet anders als die Jahre zuvor. Durch meine Mitarbeit im Webteam bekomme ich einen tieferen Einblick in die Hintergründe von TeenStreet. Es verändert meine Sichtweise: Ich bekomme viel mehr davon mit, was für ein riesiger Aufwand hinter TeenStreet steckt. Es ist faszinierend sehen, wie die Leute im Communicationsteam ihre Talente und Gaben für Gott einsetzen: Übersetzer, Fotografen, Kameraleute, Autoren, und die Website-Leute.  Allein schon die technische Ausstattung ist sehr gut.

Warum macht es Spaß, im Serviceteam zu sein? Man ist flexibel, man lernt wahnsinnig viele Leute kennen, man muss NICHT um elf Uhr ins Bett – wobei das auch ein Nachteil sein kann – und zu guter Letzt kann man ganz praktisch etwas für Jesus tun, für die Teenager. Man wird ein bisschen zu TeenStreet, anstatt nur daran teilzunehmen.

Gestern Abend war ein besonderer Throne Room für mich. Irgendwie konnte ich an dem Abend Gottes Anwesenheit besonders spüren, sie war so greifbar. Auch wenn man abends geschafft ist von dem langen Tag und sich nach seinem weichen Bett daheim sehnt, hat der Worship oft eine heilende und erfrischende Wirkung. Die Kraft, die in dieser Zeit von Gott kommt, kann so intensiv sein. 

 

 

Blog: Paddy

Tag 6: Ein Kompliment

By Paddy · 04.August.2011

Hey Leute. Paddy wieder hier.

In zwei Tagen endet TeenStreet schon. Aber Gottes Wirken steigt einfach mehr und mehr.

Ich bin auf TeenStreet vielen jungen Menschen begegnet. Viele Teens kannte ich vorher schon, andere habe ich hier erst kennengelernt. Ich bin sehr bewegt über die Entwicklung, die die Teens hier machen. Gottes Wirken ist so REAL.

Zuerst gab es heute das große Country Group-Treffen aller Deutschen. Knapp über Tausend Teens und Erwachsene aus ganz Deutschland haben sich versammelt. Wir sangen deutsche Lieder und haben auch heute wieder ein Spiel gespielt. Heute durfte ich auch mal dabei sein. Ich hab zwei Rollen super geniales, softes Klopapier gewonnen. Ihr müsst wissen, dass das Klopapier hier eher Schmirgelpapier als Klopapier ist. Danach haben einige erzählt, was sie während TeenStreet mit Jesus erlebt haben. Es gab viel zu erzählen vom Outreach, aber auch allgemein während TeenStreet. Es war total bewegend zu sehen, wie Gott während dieser Woche gewirkt hat.

Der Throne Room war heute auch wieder total besonders.  Ich liebe Gott für alles, was er hier tut.

Aber jetzt möchte ich mit euch das Highlight meines Tages erzählen. Als ich heute Abend in der Cocktailbar war, habe ich mit einem Jugendlichen geredet. Ich kannte ihn schon von einem Festival vorher und wir hatten zwischenzeitlich ab und zu etwas Kontakt miteinander. Und nun habe ich ihn nach zwei Jahren bei TeenStreet getroffen. Jetzt konnte ich sehen, wie Gott in seinem Glaubensleben gewirkt hat und wie er sich zu einem wunderbaren Menschen vor und in Gott entwickelt hat. Es war einfach so genial. Ich habe ihm das mitgeteilt und er war total bewegt von diesem Kompliment. Dann hat er mir ein Kompliment gemacht. Er meinte, dass es ihn total ermutigen würde, wenn er sieht, wie offen ich Gott im Worship anbete.
Ich danke Gott für alles was hier passiert. DANKE GOTT.

So ich muss dann aber mal wieder DOWN.
Wir lesen uns.

Euer Paddy

Blog: Paddy

Tag 5: Outreach und Outbreak

By Paddy · 03.August.2011

Hey Leute. Paddy tippt heute wieder für euch.

Heute war ein super genialer Tag. Es war REAL. Tag der Begegnungen, und es Gottes riesiger Segen lag einfach auf diesem Tag.

Passend zum Tagesthema war heute der Outreach-Tag. Ganz TeenStreet ist in die Stadt Offenburg gegangen und hat die Begegnung mit den Menschen gesucht. Es war einfach ein unglaubliches Gefühl durch die Stadt zu gehen und zu sehen, wie die Teens mit den Menschen reden. Wie viel Spaß haben sie dabei, in der Fußgängerzone Lobpreis zu machen, Kinderprogramme zu gestalten und noch vieles mehr. Als TeenStreet haben wir der Stadt Offenburg bei ihrem Rekordversuch geholfen, 6000 Menschen an die längste Kaffeetafel Deutschlands zu bringen. Wir teilten Kaffee und Kuchen an die Menschen aus und sind mit ihnen ins Gespräch gekommen.

Ich muss ganz ehrlich sagen, als ich so durch die Stadt gelaufen bin, war ich den Tränen nahe. Zu sehen, wie etwa 3500 Teens von ihrem Glauben begeistert sind und ihren REAL.en Jesus mit den Leuten teilen wollen und ihnen von Jesus erzählen wollen, hat mich sehr berührt. Ich habe einige Teens unterstützt beim Singen, beim Bibeln tauschen, aber auch die Liveacts auf der Showbühne angefeuert. Es war einfach unglaublich – das hättet Ihr echt sehen müssen.
Das war aber nur eins der beiden Highlights des Tages.

Wir als TeenStreet waren dabei, als unsere TeenStreet-Band, die Outbreakband, ihr neues Album live aufgenommen hat. Einige Leute hatten vorher Bedenken, dass eine beklemmende Situation entstehen könnte, weil auch eine DVD mit aufgenommen wurde. Aber die Teens haben sich, egal was um sie herum passiert ist, trotzdem frei gefühlt, Gott mit allem zu loben und die Begegnung mit ihm zu suchen. Gott hat Herzen berührt, Gott hat Menschen verändert, Gott ist jedem persönlich begegnet. Es ist ein unbeschreibliches Gefühlt, so etwas zu erleben. Für jeden, der das liest und dieses Gefühl erleben will, kommt zu TeenStreet, sucht euch einen Jugendkreis oder geht in eine Kirche. Begegnet Jesus persönlich. Ich sage euch er ist  REAL. und er will euch begegnen. Er will euer Leben mit euch Leben.

Mir ist gestern Psalm 106, Vers 1 ins Auge gesprungen. Er hat mich den ganzen Tag begleitet und ist immer wieder aufgetaucht. Jedesmal, als ich die Bibel aufschlug, traf ich als erstes auf Psalm 106,1, deswegen will ich ihn nicht für mich behalten, sondern gerne mit Euch teilen:

„Preist den Herrn. Dankt dem Herrn, denn er ist gut, seine Liebe hält bis in alle Ewigkeit.“

Mit diesen Worten möchte ich mich auch schon wieder verabschieden.
Also Leute, ich bin dann mal DOWN.
Wir lesen uns.

Euer Paddy

Blog: Hannah

Tag 4: Das Service-Team hat genauso viel Spaß!!

By Hannah · 03.August.2011

Hey Ihr,
heute hatte ich Spaß. Eine Menge Spaß! Die Inbetween-Zeit heute Morgen bestärkte all meine Eindrücke von gestern: Die Kids sind wirklich eine ganz besondere Truppe, die mich immer wieder begeistern.

Das Inbetween-Programm hat sich seit Samstag nicht sehr verändert, aber meine Beziehung zu den Kids wächst von Tag zu Tag. Das kleine Mädchen, mit dem ich gestern im Wäscheklammerspiel verbunden war, kam und setzte sich neben mich. Sie gab mir eine kleine selbstbewusste Umarmung, auch wenn sie mich gar nicht verstand, als ich sie fragte, wie es ihr ging! Diese kleinen Momente lassen die Arbeit im Kids-Programm zu einer wahren Freude und zu einem echten Segen werden.

Heute habe ich außerdem bewiesen, dass ein Service-Team-Mitarbeiter genauso viel Spaß haben kann, wie ein Teen! Ich konnte einen Jungen, den ich letztes Jahr in der Küche kennengerlernt hatte, dazu überreden mit mir ein Swing-Tanzseminar zu besuchen. Ich glaube ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß. Wir fingen ganz schön schlecht an, und damit meine ich WIRKLICH schlecht! Als wir endlich einen der Schritte draufhatten, hielten alle anderen Teilnehmer inne und klatschten uns Beifall (ziemlich schlecht, oder?).

Wie auch immer nach zwei Stunden tanzten wir. Ich würde zwar nicht sagen, dass es perfekt harmonisch war, das wäre wohl eine große Übertreibung, aber nichtsdestotrotz tanzten wir relativ gut. Wahrscheinlich, weil wir es falsch machten. Denn ich merkte, dass es an den Unterarmen echt schmerzhaft war und am Schluss hatte ich überall Hautrötungen. Trotzdem hätte ich um nichts auf der Welt meinen Nachmittag anders verbringen wollen!

Nach dem Swing-Tanz gingen ein paar von uns zum See, um uns mit einer Runde Schwimmen abzukühlen. Es war eine Wonne! Ich bin Irin und für mich sind 25 Grad, schon ein richtig heißer Tag. 31 Grad um sechs Uhr abends dagegen sind echt drückend heiß. Das kühlende Bad im See war also unglaublich erfrischend.
Sich im Wasser treiben zu lassen, den Trubel am Strand zu vergessen und dabei in den blauen Himmel zu schauen – das alles schafft ein so wunderbares Gefühl der Ruhe. Angesichts dessen, dass heute shh-Tag war, ein absolut passendes Gefühl. Von Gottes Schöpfung umgeben zu sein, hilft mir, seine Gegenwart zu spüren und beim Schwimmen kommt mein Herz zur Ruhe. Josh und Debs haben uns aufgefordert, einen Weg zu finden, innezuhalten und zur Ruhe zu kommen. Damit wir so die Gegenwart Gottes spüren können. Das habe ich heute getan. Die Freude strahlt geradezu aus mir heraus. Ich hoffe aufrichtig, dass viele von Euch heute so viel Frieden finden konnten, wie ich.

Gute Nacht und Gottes Segen,
Hannah

Blog: Prisca

In Jesus ruhen

By Prisca · 02.August.2011

Gestern Abend hieß es für mein Team: Spüldienst. Was sich anfangs nach „einfach nur Gläser spülen und rumstehen“ anfühlte, entwickelte sich zu einem vierstündigen Waschmarathon, der zum Ende hin echt anstrengend wurde. Da wurde mir auch bewusst, was wahre Opferbereitschaft bedeutet: Sich zusammenreißen und Arbeit erledigen, die weniger spannend ist. Schließlich ist das Abspülen wichtig, damit die Bar immer wieder neue Gläser bekommt und alles einigermaßen glatt läuft. Erschöpft fiel ich nachts in mein Bett, äh, Schlafsack. Am nächsten Morgen stellte ich geschockt fest, dass ich tatsächlich bis zehn Uhr morgens geschlafen hatte: Ein Kunstwerk in Anbetracht der allmorgendlichen Lautstärke im Zelt. Normalerweise schlafe ich auf TeenStreet nicht länger als fünf, sechs Stunden. Obwohl ich REAL: Mainhall verpasst hatte, war ich total dankbar für den Schlaf. Cool, wie Gott einen beschenken kann, wenn wir etwas brauchen. 

Heute hat mich die Webteam-Andacht deswegen besonders angesprochen. Wir sprachen über Ruhe, über Stille mit Jesus und ihre besondere Bedeutung. Irgendwie kennt man es doch schon: „Stille Zeit ist wichtig, sie bringt uns weiter im Glauben… bla, bla“. Jedenfalls war es das oft für mich. Aber heute war alles anders. Mir wurde neu bewusst, wie Medien - besonders Facebook - uns ablenken und wegziehen von Jesus. Innerhalb unseres Teams tauschten wir uns über unsere Gedanken und Erfahrungen aus: Was hält uns davon ab, uns auf Gott zu konzentrieren? Was tun wir, anstatt Zeit mit demjenigen zu verbringen, der uns unsere Identität gibt, der unser Vater ist? Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen, machen aus, wer wir letztendlich sind. 

Ich fand diese Gedanken echt inspirierend.

 

 

Blog: Paddy

Tag 4: „Let me see your funky Chicken“

By Paddy · 02.August.2011

Hey Leute. Paddy ist wieder da und berichtet Euch das Neuste vom Tag.

Heute war ein ganz besonderer Tag für mich. Die Erlebnisse überschlagen sich einfach nur noch und man erlebt echt viel mit Gott. Es ist wie eine verrückte Achterbahnfahrt. Von den tiefgehenden Sachen bis hin zur hohen Freude und zu großem Dank ist alles dabei.

Heute wollten wir gemeinsam Gott in der Stille suchen. Das REAL. des Tages war Shhh. Still werden vor Gott. Gott hat uns dazu geschaffen in ihm zu Leben. Wir sind nicht dazu berufen wie die Fische im Wasser zu leben oder in einem Umfeld, in das wir nicht gehören. Jesus ist der einzige, in dem wir leben sollen.

Einfach unglaublich, Gott will durch den ganzen Lärm des Alltags zu uns reden. Tief in unser Herz hinein. Ich bin einfach noch total geflasht von dem, was den ganzen Tag über passiert ist. Es ist mit Worten kaum zu beschreiben.

Beim Lunch gab es dann echt eine coole Aktion. Wir haben mit einer Gruppe von Teens das „Funky Chicken“ gemacht. Für die, die es nicht kennen eine kurze Erklärung: Einer fängt an uns sagt: „Let me see your funky chicken“ und alle rufen zurück: „What did you say?“ Das ganze zweimal hintereinander und dann macht jeder die pantomimischne Bewegungen eines verrückten Huhns. Aber das ist nur eine von vielen verschiedenen Dingen die man beim „Funky Chicken“ machen kann. Also einfach nur total verrückt und witzig.

Dann habe ich nachmittags im Interact 1.0 viel Volleyball gespielt und auch wieder viele neue Leute kennengelernt. TeenStreet ist einfach so genial und man lernt so viele Menschen aus aller Welt kennen. Niemand hat Angst davor, neuen Menschen zu begegnen und alle sind auf einer Wellenlänge. Jeder surft auf der Welle mit Jesus.

Der Throne Room an diesen Abend war wieder sehr gut. Wir hatten intensive Lobpreiszeiten, aber auch die Möglichkeit vor Gott ruhig zu werden, die Möglichkeit, Gebet für uns anzunehmen oder selber zu beten. Gottes Worte sind unaufhaltsam in mein Herz geflossen und ich habe ihn sehr nahe in meiner Gegenwart gespürt.

Ich kann den Tag wirklich kaum in Worte fassen. Es war einfach so REAL.. Der Tag war geprägt von Begegnungen, Gesprächen und viel viel Gott.

Also Leute ich kann kaum noch mehr sagen als:
Ich bin zwar noch nicht DOWN, aber schon mal wieder weg.

Wir lesen uns.

Euer Paddy

Blog: Hannah

Tag 3: Wer bin ich?

By Hannah · 03.August.2011

Hey Ihr,

TeenStreet ist in vollem Gange.

Heute fand die Morgenveranstaltung für Jungs und Mädels getrennt statt. Wir bei den Inbetweens folgten diesem Beispiel und taten dasselbe. Wir starteten unser Programm gemeinsam mit ein paar Spielen und dann besuchte uns das Theater-Team. Sie führten einen Ausdrucks-Tanz vor, dessen Botschaft wir zwar nicht ganz verstanden. Aber die Kids haben ihn trotzdem sehr genossen. Als das Stück vorbei war, gingen wir dann mit den Mädels zur Hauptveranstaltung in die Mainhall.

Debs Walker sprach in der Veranstaltung über das Thema Identität. Es ging vor allem darum, dass Mädels dazu neigen, etwas in ihrem Leben zu finden, an das sie sich klammern und das dann ihre Identität darstellt – oft ohne dass sie sich dessen überhaupt bewusst sind. Aber wenn dieses „etwas“ fehlschlägt, dann sind wir komplett verloren. Wenn das Fundament, auf das wir unsere Identität aufgebaut haben, bröckelt, fühlen wir uns klein und nutzlos. Wir denken, wir sind nicht gut genug, weil wir die Identität, die wir uns aufgebaut hatten, verloren haben. Es war ein Thema, das mich wirklich ansprach und ich war gespannt, wie die jüngeren Mädels darauf reagieren würden. Doch auch sie schienen gefesselt von Debs Worten. Worte, die uns die bestmögliche Antwort auf diese deprimierenden leisen Stimmen in unseren Herzen aufzeigten: Ganz egal, wie wir uns fühlen, für Jesus sind wir genug! Wir sind hübsch genug, speziell genug, talentiert genug, weil Gott uns nach seinem Bild gemacht hat und uns liebt – genauso wie wir sind.

Ich habe die Veranstaltung echt genossen und auch die Mädels wollten am ganzen Meeting teilnehmen. Als das Meeting vorbei war, gingen wir zu den Jungs zurück und spielten noch einige Gruppenspiele. In einem dieser Spiele mussten sich die Kids jeweils zu zweit zusammentun und wurden dann mit Wäscheklammern verbunden. Dann mussten sie so einen Hindernisparcours überwinden, ohne die Klammern zu verlieren. Wieder war es erstaunlich, wie sie auch ohne verbale Kommunikation perfekt zusammenarbeiteten. Auch wir Leiter mussten mitspielen und ich wurde mit einem kleinen deutschen Mädchen „verklammert“. Sie hatte keine Ahnung davon, was ich sagte, lächelte nur still zu mir hoch und schlang ihre Arme um meine Taille. Irgendwie durchliefen wir so den Parcours. Ich habe dafür gebetet, dass ich die Kids inspirieren kann, aber bis jetzt waren vor allem sie es, dich mich begeistert haben.

Während die Jungs bei ihrer Veranstaltung waren, haben wir mit den Mädels Becher bemalt. Die Becher waren ein voller Erfolg und ich hatte wohl genauso viel Spaß daran, wie sie.

Bevor ich mich für heute von Euch verabschiede, möchte ich Euch gerne noch diese Fotos zeigen. Die strahlenden Gesichter verraten wahrscheinlich mehr, als ich je in Worte fassen könnte.

Gute Nacht und Gottes Segen,
Hannah

Blog: Prisca

Freizeit?!

By Prisca · 01.August.2011

Eines der Dinge, die mir an der Cocktailbar am Besten gefallen, ist ihre Konstruktion. Dieses Jahr ist sie besonders kreativ gestaltet: Wie immer bei TeenStreet treten während Interaction 3.0 kleine Bands oder Künstler auf. Da es nicht möglich war, die eigentliche Bühne in der Interaction Hall zu nutzen, mussten unsere Cocktailbar-Supervisor umdenken - das Ergebnis ist beeindruckend.Die Bühne befindet sich nun auf einem Gerüst über der Bar. Hast du schonmal vorbeigeschaut? Falls nicht, komm doch vorbei und genieße Nachos und Cocktails während du dir die Künstler auf unserer Bühne anschauen kannst. Dies ist natürlich keine Werbung! Ich werde für diejenigen, die nicht vorbeikommen können, noch Bilder von der Bar hochladen.
Die Mischung aus spätabends arbeiten, wenig Schlaf und der ständigen Anwesenheit von vielen Menschen wird nach einer Weile anstrengend. So sehr ich die Atmosphäre auf dem Gelände liebe, brauche ich dennoch Zeit für mich. Dies ist zum Beispiel während der Shh-Zeit möglich, eine super Erfindung, oder spätnachmittags, wenn ich weder in der Cocktailbar noch im Webteam arbeite.Jeden Tag vor dem Mittagessen haben wir im Team "Fika", Schwedisch für "Kaffeetrinken".Unser Webteam-Leiter ist Johan aus Schweden, deswegen der Name. Während der Fika genießen wir Kekse und Saft, tauschen uns aus und haben eine Andacht. Dadurch wachsen wir nicht nur total als Team zusammen, wir wachsen auch geistlich. Serviceteamer haben keine Net-time und manchmal verpassen wir auch den Throne Room. Deswegen gibt es die Service-Team Andachten und eine Zeit für Gebet und geistlichen Input innerhalb unserer Teams. 

Heute Morgen bin zum Mädels-Mainhall Meeting gegangen. Ich fand die Message echt gut: Wir alle haben Talente und Gaben, aber sie sind wie Sand im Vergleich zu Steinen; sie geben uns keine ewigwährende Identität. Wir sind wahrhaft komplett in Jesus allein. 
Diese beiden Bibelverse sind mir heute wichtig geworden:

"Richtet eure Gedanken auf Gottes unsichtbare Welt und nicht auf das, was die irdische Welt zu bieten hat." (Kolosser 3,2)

" All euer Tun - euer Reden wie euer Handeln - soll zeigen, dass Jesus euer Herr ist.Weil ihr mit ihm verbunden seid, könnt ihr Gott, dem Vater, für alles danken." (Kolosser 3,17)

Blog: Paddy

Tag 3: „Girls Just wanna have fun“ & „Men´s World“

· 02.August.2011

Hey Leute. Hier bin ich wieder, euer Paddy.

Heute sollte der Tag nach einem vollkommen neuen Prinzip laufen. Die Mädchen sollten ihre persönliche Zeit als Gruppe bekommen und die Jungs natürlich genauso. Das REAL. und NET1 wurde also gespalten und auf die jeweilige Gruppe eingerichtet.

Es war total genial, draußen auf dem Platz nur Jungs zu sehen, die ihr NET1 erleben und gestalten. Umso genialer, und mein Highlight des Tages, war es, alle Jungs, aus allen Nationen und jeden Alters gesammelt zu haben und gemeinsam das REAL. zu erleben. Es waren wirklich nur Jungs in der Mainhall. Nicht ein einziges Mädchen weit und breit. Wir konnten uns frei fühlen. So frei, wie es mancher in dem gemischten REAL. nicht kann. Das Thema? REAL. Identity. Gott hat einen Namen für uns und er möchte uns diesen Namen persönlich geben. Er hat auch zu mir persönlich gesprochen und mir seinen Namen für mich gegeben: „Sohn, berufen um in Freiheit zu leben“. Und ich danke Gott dafür, dass er mich in dieser Zeit angerührt und frei gemacht hat. Wie es bei den Girls gelaufen ist kann ich euch leider nicht sagen. Aber ich denke ihr wisst warum *lach*.

Ab dann gab es wieder Essen und jede Menge „Spiel, Spaß und Spannung“. Ich bin heute mit einigen Teens an den See gegangen. Dort waren wir schwimmen und haben echt eine lustige Zeit zusammen erlebt. Gott segnet einfach jedes Gespräch und jede Begegnung, die hier auf TeenStreet passieren. Sein Segen schenkt jedem das, was er braucht.

Zum Supper fast zu spät, aber dennoch früh genug, um den Special-Eingang zu nehmen, um nicht in der langen Schlange zu stehen. Manchmal muss man eben andere Wege gehen. Zum Supper möchte ich euch noch was Kurzes auf den Weg geben, solltet ihr selbst mal auf TeenStreet sein. Jedes Mal, wenn eine Bank umfällt oder irgendetwas Peinliches passiert, wird gejubelt und geklatscht. Einfach total funny, wenn ca. 500 Jugendliche einen beklatschen und bejubeln, weil man eine Bank oder ähnliches umgeworfen hat. Aber das nur eine Info am Rande.
Dann ging es wieder in den Throne Room zur persönlichen Anbetungszeit. Er war einfach wieder total unglaublich. 3500 Menschen aus verschiedenen Ländern beten füreinander, singen miteinander und kommen gemeinsam vor Gott. Einfach jeden Abend wieder ein wunderbares Erlebnis und kaum zu beschreiben.

So jetzt muss ich mich aber wieder auf den Weg aus der Mainhall machen und mich um die Teens draußen kümmern. Bald geht’s dann auch schon wieder IN, der abendlichen Körperhygiene nachkommen, NET2 mit den Teens erleben. Also Leute ich bin dann zwar noch nicht ganz DOWN aber für heute erst mal weg vom Bildschirm.

Wir lesen uns.

Euer Paddy

Blog: Prisca

Jesus dienen - Cocktails mixen

By Prisca · 31.July.2011

Cocktailbar ... leckere Cocktails schlürfen, coole Musik hören und rumhängen...klingt nach einem entspannten Job…

Nicht ganz, denn wer dort arbeitet, sollte Stress und Schnelligkeit lieben, flexibel sein und spontan Probleme lösen können. Durch den starken Andrang an der Bar und dem hohen Beliebtheitsgrad eines ganz bestimmten Cocktails gilt es, einfach zuzupacken und unter Druck produktiv zu arbeiten.

Unser Team besteht aus ca. fünfunddreißig jungen Leuten aus ganz Europa. Wir sind in sieben Teams eingeteilt, die an verschiedenen Stationen und zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten. Beispielsweise ist ein Team für das Mixen der Cocktails verantwortlich, ein anderes verkauft sie, ein weiteres Team ist für das Spülen eingeteilt, was - wie Ihr Euch vorstellen könnt - eine eher unbeliebte Aufgabe ist. Zu den Arbeitsfeldern schreibe ich in den nächsten Tagen mehr.

Besonders wichtig finde ich die Einstellung, mit der wir als Team unsere Arbeit angehen. Wir sollten uns immer wieder vor Augen halten, dass wir uns für das „Dienen“ entschieden haben, dem Dienen für Jesus und seiner Sache. Passend ist daher folgender Vers, in dem Jesus sagt: „Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen.  Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um zu dienen und sein Leben hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden."
- Matthäus 20, 26-28

In den nächsten Tagen werde ich Euch einen Einblick in die Arbeit des Cocktailteams geben - für alle, die daheim geblieben sind, für die, die überlegen nächstes Jahr in der Cocktailbar zu arbeiten oder für alle, die es ganz einfach interessiert.

Blog: Hannah

Tag 2: 'Begegnung mit den Kids'

By Hannah · 02.August.2011

Hey Ihr,
heute hab ich meinen eigentlichen Job für diese Woche angefangen. Ich arbeite mit den Inbetweens. Für die unter Euch, die sich mit den TeenStreet-Bezeichnungen nicht so gut auskennen, so werden die Zehn- bis Zwölfjährige bei TeenStreet genannt. Heute hab ich die Kids das erste Mal getroffen. Wir begannen den Tag mit einem kurzen Mitarbeitertreffen um 8.45 Uhr und danach kamen nach und nach die Kids.

Sie waren voller Energie und die meisten von uns zehn Inbetween-Mitarbeiter waren erschöpft. Im Service-Team zu sein ist super und ich genieße es wirklich, also versteht mich jetzt nicht falsch. Aber meine Aufgabe hier in diesem Blog ist es, Euch einen tiefen und ehrlichen Einblick in das Leben als Service-Team-Mitarbeiter zu geben und letzte Nacht war es in den Service-Zelten bitterkalt. Viele hatten sich mehrere Kleiderschichten angezogen oder schliefen mit mehreren Decken, trotzdem konnten nur wenige von uns schlafen. In diesem übermüdeten Zustand sahen wir den ankommenden Kids, auf die wir betreuen sollten, etwas ängstlich entgegen.

Wir begannen unser Programm mit einem „Eisbrecher“-Spiel, damit sich die Kids untereinander kennenlernen konnten und sie machten das echt klasse! Nach nur 20 Minuten hatten sie die Sprachbarrieren überwunden und beteiligten sich begeistert am Spiel. Etwas von ihrer Energie schien auf uns Mitarbeiter überzuspringen und so waren wir bald genauso aufgeregt. Als sie dann alle Namen voneinander kannten, brachten wir sie für eine halbe Stunde zur Hauptveranstaltung in die Mainhall und ich glaube sie genossen es, bei den „großen Teens“ dabei sein zu dürfen.
Nach dem Ausflug zur Mainhall besuchten uns zwei Mitarbeiter, von OM International, die ein Theater-Team bilden und spielten einen Comedy-Sketch vor. Im Anschluss unterhielten wir uns darüber und verbrachten den Rest des Morgens damit, Gruppenspiele zu spielen. Was mir besonders auffiel, war die Art und Weise, wie sie trotz der Sprachbarrieren miteinander kooperierten und zusammenhielten. Ich brachte ihnen ein Spiel mit dem Namen „Ninja“ bei und es war toll zu sehen, wie ihnen so ein einfaches Spiel so viel Freude bereitete. Viele von denen, die morgens eher zögerlich den Raum betreten hatten, waren nun lebhaft dabei und arbeiteten eifrig mit den anderen zusammen, um die Spiele zu gewinnen. Besonders die Mädels arbeiteten gut als Team zusammen und das Foto beweist nicht nur das, sondern zeigt auch ihre harte Arbeit und ihr eifriges Bemühen.

Ich hoffe, Ihr habt Euren ersten Tag hier auf TeenStreet 2011 genauso genossen, wie ich!

Bis morgen,
Gottes Segen,
Hannah

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